|
Das Diakonische Werk Freiburg ist als örtlicher evangelischer Wohlfahrtsverband mit seinem angeschlossenen Diakonieverein Träger von unterschiedlichen sozialen Diensten, Einrichtungen und Projekten in der Stadt Freiburg. In Freiburg begann die Arbeit des heutigen Diakonischen Werks im Jahre 1945 unter dem Namen „Evangelischer Gemeindedienst“ in der Dreisamstraße. Seit 1985 ist die Bezeichnung „Diakonisches Werk Freiburg“ durch das Diakoniegesetz der Badischen Landeskirche eingeführt. Der 1954 gegründete Verein „Innere Mission – Evangelischer Gemeindedienst“ (heute Diakonieverein) ergänzte als freier diakonischer Träger das diakonische Engagement der Kirche.
In Zusammenarbeit mit dem ökumenischen Partner (Caritasverband Freiburg - Stadt e.V.) tragen wir gemeinsam den Sozialpsychiatrischen Dienst Freiburg, den Integrationsfachdienst für den Arbeitsamtsbezirk Freiburg, die Hospizgruppe Freiburg e. V. und die Hausnotruf – Dienst gGmbH. Überdies ist die Zentrale Fachberatungsstelle für wohnungslose Menschen in Freiburg ein gemeinsamer Dienst des Diakonievereins beim Diakonischen Werk Freiburg e.V. und der Stadt Freiburg.
Seit März 2001 ist unsere Qualitätsbeauftragte tätig. Sie hat die Aufgabe, ein Qualitätsmanagementsystem bei uns einzuführen und zu koordinieren. Ziel dieser Arbeit wird u.a. sein, unsere Arbeit nach innen und außen transparenter zu machen sowie Vorgehensweisen verbindlich zu gestalten. Dabei ist unser Anliegen, die Zufriedenheit der Menschen, die unsere Angebote in Anspruch nehmen, weiter zu erhöhen und ihre Wünsche und Bedürfnisse besser mit einbeziehen zu können. Als ersten Schritt haben wir unser Leitbild entwickelt. Die jetzt dort festgelegten Visionen und Zielvorstellungen stecken den Rahmen für unsere zukünftige Entwicklung ab. Hier veröffentlicht ist die im Juli 2002 zur Aneignung freigegebene aktuelle Fassung unseres Leitbildes. Die Aneignungsphase für das Leitbild wird als Möglichkeit zur aktiven Auseinandersetzung, Vermittlung und Übertragung des Leitbildes in unseren Alltag genutzt werden.
Leitbild der Diakonie Freiburg
Diakonie ist Dienst an unseren Nächsten
|
||||||||||||||||||||||
|
Leitbild der Diakonie Freiburg Diakonie ist Dienst an unseren Nächsten Wir sind Teil der Evangelischen Kirche Wir kommen aus unterschiedlichen Traditionen und sind offen für andere Als evangelische Einrichtung ist für uns Ökumene selbstverständlich. Wie Christus uns, will Diakonie Menschen stark machen für das Leben Christliche Werte sind die Grundlage unseres Engagements |
||||||||||||||||||||||
|
Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Mensch Wir handeln nach dem Vorbild von Christus: Jeder Mensch ist wertvoll und einzigartig Wir achten und respektieren die Würde jedes Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und Religion. Wir setzen uns ein für eine Welt, die allen Menschen gleichberechtigte Teilhabe an Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Selbständigkeit und die Wahrung ihrer unantastbaren Würde ermöglicht. Unser diakonischer Auftrag ist, dazu beizutragen, dass möglichst niemand verloren geht – auch nicht die Schwachen und Leisen. Wir berücksichtigen bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Lebensbedingungen und Interessen von Männern und Frauen und überprüfen, ob sie der Chancengleichheit dienen. Die Interessen und Bedürfnisse von Menschen stehen vor denen von Politik, Behörden und Geldgebern |
||||||||||||||||||||||
|
Wir arbeiten qualifiziert, engagiert und parteilich im Interesse der hilfesuchenden Menschen Wir begegnen den Menschen mit Akzeptanz, Partnerschaftlichkeit und Wertschätzung im Wissen um ihre Potentiale zur Selbstentwicklung Jeder Mensch hat ein Recht auf individuelle Hilfe, ohne Zwang, ohne Bevormundung und mit Würde Wir vertrauen auf positive Teile in jedem Menschen und stärken seine Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten Wir fördern die Interessenwahrnehmung der von uns begleiteten und beratenen Menschen in der Öffentlichkeit Wir stehen unseren Mitmenschen mit unseren Begabungen zur Seite. Wir unterstützen sie, ohne uns selbst aufzugeben. Unsere Arbeit orientiert sich an den Bedürfnissen unserer KlientInnen, und trägt so zu einem eigenständigen und menschenwürdigen Leben bei. Jungen Menschen möchten wir christliche und soziale Werte für ihre Persönlichkeitsentwicklung nahebringen. |
||||||||||||||||||||||
|
Die Welt als Schöpfung Gottes verdient sorgsamen Umgang mit Ressourcen sowie nachhaltiges Wirtschaften
Wir sind AnsprechpartnerInnen für Menschen und tragen dadurch zum Erhalt und zur Verbesserung der Lebensqualität bei Solides betriebswirtschaftliches Wissen und Handeln orientiert sich an sozialen und ökologischen Gesichtspunkten. Dies ist notwendig, um diakonisches Engagement langfristig zu ermöglichen Wir wollen immer wieder neu diakonisches mit betriebswirtschaftlichem Handeln in Einklang bringen Wir erbringen unsere Dienstleistungen orientiert an Bedarf, Nachfrage und AdressatInnen. |
||||||||||||||||||||||
|
Wir setzen uns für mehr gesellschaftliche Verantwortung auf allen Ebenen ein
Wir tragen über unsere institutionellen Grenzen hinaus in professioneller Kooperation mit anderen zum Wohl der Menschen bei Als Diakonie sind wir eine verbindliche und offene Kooperationspartnerin und arbeiten gleichberechtigt mit anderen Trägern zusammen Als kompetente Partnerin in sozialen Belangen bringen wir unsere diakonischen Werte in politische Gremien ein Wir beziehen Stellung, wenn gesellschaftliche Entwicklungen zu Unrecht und Benachteiligung führen Wir engagieren uns für ein gerechtes, tolerantes und friedvolles Zusammenleben mit allen Menschen Wir übernehmen und ergänzen öffentliche und gesellschaftliche Aufgaben durch fachlich qualifizierte Arbeit und Dienstleistungen |
||||||||||||||||||||||
|
Wir verstehen uns als kollegiale Gemeinschaft Wir fördern diese durch gegenseitige Akzeptanz, unabhängig von Position, Funktion, Bildungsstand und Geschlecht Wir sind bestrebt, unsere persönlichen Grenzen wahrzunehmen, zu reflektieren und uns weiter zu entwickeln Auf allen Ebenen ist der Umgang miteinander geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, Toleranz, Vertrauen und Transparenz. Wärme und Mitmenschlichkeit leiten uns im Umgang miteinander. Wir fördern und fordern Fort- und Weiterbildung; denn MitarbeiterInnen und deren Kompetenzen sind eine wichtige Ressource Hauptamtliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen unterstützen und motivieren sich gegenseitig Hauptamtliche schaffen Freiräume für ehrenamtliches Engagement Unser Führungs- und Arbeitsstil ist kooperativ Jeder Mitarbeiter/ jede Mitarbeiterin übernimmt Verantwortung |
||||||||||||||||||||||